ⓦ 294 Britta Kohl-Boas und Anna Lohmann: Die verbindende Energie der Streetfotografie
Streetfotografie-Networking mit Frauenfokus
Streetfotografie ist nur etwas für Einzelkämpfer? Nicht für die beiden leidenschaftlichen, deutschen Street-Fotografinnen Britta Kohl-Boas aus Hamburg und Anna Lisa Lohmann aus London. Im Podcast schwärmen die beiden von der besonderen Energie, wenn Gleichgesinnte zusammenkommen.
Wir plaudern über den Austausch in der Gruppe, über Insta-Dates und warum Anna ihre Bilder mariniert. Lasst euch von den Ladies inspirieren und vergesst alle nicht gemachten Bilder.
Geht raus, verbindet euch und lasst euch energetisieren!
Kapitelmarken zum Podcast
(00:00) Wer sind Britta und Anna?
(05:00) Frauen in der Streetfotografie
(11:00) Verbindende Energie der Streetfotografie
(15:30) Wing(wo)man Theorie
(19:00) Vernetzung mit anderen Kollektiven
(21:45) Drei Tipps für Introvertierte
(31:30) Knipsen in der Heimat oder besser anderswo?
(35:00) Themen und Projektideen in der Streetfotografie
(41:30) Thomas Leuthard: Streetfotografie ist tot
(48:00) Sometime I don't take a picture
(52:00) Passenden Instagram Namen finden
(56:00) Vorbilder in der Street/-Fotografie
(1:02:30) Ausbeute und Bildbearbeitung
(1:06:30) Analoge Film-Fotografie
(1:11:30) Wenn es die Fotografie nicht gäbe, was wäre dein Ding?
(1:14:00) Outtakes
Anna Lisa Lohmann is an internationally awarded and published, self-taught amateur street photographer with a deep love for storytelling and colours. Being out shooting on the streets, looking for the extra-ordinary within the ordinary, she calls this ‚High Alert Meditation‘: 'Being completely by myself but at the same time absorbing intensively everything around me‘.
She was born and raised in Germany, where she studied media & communications and politics. She lived and worked half a year as a journalist in Spain. After having achieved the University degree Anna was eventually trained as a TV journalist at the German public broadcast NDR/ARD. Following this, she worked as a live reporter, author and awarded filmmaker.
In 2020 she moved to London/UK where she discovered her passion for street photography and became a Licentiate of the Royal Photographic Society. She has been awarded in the Gothenburg Street Photo Festival 2022 and the Italian Street Photo Festival 2021. She gained recognition at the Urban Photo Awards 2021 & 2022 and the Fujifilm Moment Street Awards 2021. Shots of hers have been published in magazines and exhibited in England, Scotland, Poland, Sweden, Argentina, Italy and Hong Kong
Dr. Britta Kohl-Boas ist eine passionierte Streetfotografin aus Delingsdorf bei Hamburg. Die Strasse ist ihre Bühne, auf welcher sie sich als Teil der Szenerie bewegt und wo sie ihre Realitäten auf ihren Fotos festhält. Sie fotografiert überwiegend in Farbe und liebt Grafik. Sie setzt sich aktiv für die Vernetzung innerhalb der Gemeinschaft der Streetfotografen ein.
Sie ist Mitglied im DVF, im Fotoclub Ahrensburg, im Streetcollective.hamburg sowie bei den Womenstreetphotographers. 2021 war sie Teil der Masterclass von Andreas Herzau. Als Hamburger Ambassadorin von „24hours.org“ hat sie 2021 eine Charity-Foto Ausstellung im Showroom Erstereihe.Hamburg von Bastian Hertel organisiert.
Ihre Arbeiten wurden mehrfach in internationalen Wettbewerben honoriert. Sie wurden in Hamburg, Italien, Iran, Miami und New York und Schottland ausgestellt sowie in den Zeitschriften SOUL OF STREET, PHOTOGRAPHIE und im DVF-Journal veröffentlicht.
Ausgewählte Blogs & Podcasts zur Streetfotografie
Domi und Thomas erzählen von ihrem analogen Fotoprojekt beim Festival La Gacilly-Baden Photo. Aus den Aufnahmen entstand ein liebevoll gestaltetes Booklet, inklusive handgemachtem Lesezeichen aus echten Filmverpackungen. Der Verkaufserlös des Buches wird an die WE&ME Stiftung für ME/CFS und Long Covid gespendet. Diese Folge ist ein Plädoyer für analoge Fotografie, Gemeinschaft und Projekte, die bleiben.
Manche sammeln Kameras – Valentin Ahles sammelt vor allem Geschichten. In dieser Folge sprechen wir über Analogfotografie, Kreativität, YouTube und warum weniger Bilder oft die besseren sind. Eine inspirierende Unterhaltung über Leidenschaft, Entschleunigung und den Mut, bewusst zu fotografieren.
Makro trifft Lost Places – und plötzlich sieht man die Welt anders. Maria Camphausen zeigt, wie beruhigend das Kleine und wie aufregend das Verfallene sein kann. Ein Gespräch über Licht, Mut, Achtsamkeit und Abenteuer. Perfekt für alle, die tiefer schauen wollen. Welche Welt reizt dich mehr?
Was macht La Gacilly–Baden so einzigartig? Claudia Bonna, Bettina Fischer, Dominika Pancewicz und ich berichten von den Höhepunkten, zeigen Bilder und es gibt Live-Interviews vom größten Outdoor-Fotofestival Europas aus Baden bei Wien.
Domi und Thomas berichten von ihrer Rückkehr zur analogen Fotografie: Kindheitserinnerungen, erste Kameras, Fehlkäufe, Glücksfunde und die anhaltende Magie des Films. Lieblingskameras reichen von Pentax über Canon bis Leica; sie geben praktische Tipps zum Finden guter analoger Modelle. Filme spielen eine große Rolle – Fomapan, Kodak Gold, Fuji und Experimente wie Phoenix Harman 200. Persönliche, humorvolle und philosophische Passagen: Warum fotografieren wir? Was macht ein Bild wertvoll?
Stefan Kreienbrock spricht über sein neues Magazin "In Between Moments", das die beiden bisherigen Projekte "Le Magazine" und "Meet the Street" zusammenführt. Gute Fotografie muss nicht laut oder perfekt sein. Manchmal reicht ein stiller Moment, ein Schatten, eine Spur im Sand oder ein kurzer Blick, um etwas auszulösen, das bleibt.
📸 Mach mit bei der Daido Moriyama Foto Challenge! ⚡
Jede:r kann mitmachen! Schnapp dir deine Kamera oder dein Smartphone und fotografiere spontan, rau und ehrlich nach Gefühl – inspiriert von Daido Moriyama. Deine Bilder und Geschichten werden das Hauptthema für unsere große Jubiläumsfolge weekly52 No. 500! Geh raus und zeig uns deinen Blick auf den Moment. Wir freuen uns auf dich! 🖤
Wolfgang Bliem und ich sprechen über Daido Moriyama und dessen radikalen Einfluss auf die Straßenfotografie. Moriyamas Stil ist roh, kontrastreich, unscharf und oft bewusst unperfekt — ein direkter Gegenentwurf zu technischer Präzision und klassischer Bildkomposition. Wie viel Perfektion braucht Kreativität wirklich? Und was entsteht, wenn man Kontrolle gegen Experimentierfreude eintauscht?
2016 in Stockholm aufgenommen: zwei Menschen, nah beieinander und doch voller Spannung. Erst beim zweiten Blick zeigt sich auf dem Shirt der Frau noch ein weiteres Gesicht. Genau das macht für mich den Moment so stark.
Fotografie lernen ist heute einfacher denn je – und gleichzeitig schwerer. Warum? Zu viel Input, zu wenig echte Verbindung. In dieser Folge mit Kai Behrmann geht es um Community, Feedback und Storytelling.
Weniger klicken, mehr sehen. Diese Folge zeigt, warum Slow Photography dein Auge verändert. Es geht nicht um perfekte Bilder – sondern um echte Momente.
Ein Leben in Bildern – und plötzlich wird daraus eine Geschichte. Diese Folge zeigt, wie kraftvoll Rückblick sein kann. Ehrlich, berührend und inspirierend.
Ein Fotowalk, zwei Perspektiven und die Kodak Ektar H35 Halbformat Kamera, die alles verändert. Zwischen Chaos, Kreativität und echten Momenten entsteht etwas Unerwartetes.
Ist Fotografie wirklich neutral? Bilder entstehen nie im luftleeren Raum, sondern immer in Machtverhältnissen. Ob Street Photography, Reisefotografie oder künstlerische Dokumentation – wer fotografiert, bestimmt Bild, Kontext und Nutzung. Konzepte wie kolonialer Blick, Spendenästhetik und „Poverty Porn“ werden kritisch beleuchtet, ohne zu moralisieren. Wir sprechen ganz offen über die Ambivalenzen: die Freude am Fotografieren und das wachsende Unbehagen.
Ein fotografisches Jahresprojekt über Nähe, Prozess und das Bleiben. Ich merke, dass mich Fotografie dann am meisten interessiert, wenn sie nicht sofort erklärt, was sie will. Wenn Bilder ein bisschen Zeit brauchen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum mich Jahresprojekte schon lange begleiten. Sie sind das Gegenteil von Tempo. Sie zwingen einen dazu, dranzubleiben – auch dann, wenn nichts passiert.
Viktor Orgonyi betreibt mit der Galerie G99 in Wien einen Ort für künstlerische Fotografie, der bewusst entschleunigt ist: geöffnet nur samstags, kuratiert mit klarer Haltung. Im Gespräch mit Thomas spricht er über analoge Fotografie als zeitgemäßen Prozess, über Dunkelkammerarbeit, Geduld und das Printen als zentrales künstlerisches Element.
Stefan Czurda fotografiert Menschen, die fast verschwinden – und gerade dadurch sichtbar werden. In seinen Streetfotografien nutzt er Bewegungsunschärfe nicht als Effekt, sondern als Ausdruck innerer Zustände. Seine Serien „Urban Ghosts“ und „Street Melancholy“ zeigen flüchtige, melancholische Momente im urbanen Raum: anonym, reduziert, emotional.
Quelle: 🤖 KI-Diskussion zwischen zwei NotebookLM-Moderatoren auf Basis meiner u.g. weekly52-Beiträge zur Streetfotografie. ⁉️ Schreibt mal bitte in die Kommentare, was ihr davon haltet 🤔
Analoge Fotografie kann Türen öffnen – sogar zu deiner eigenen Vergangenheit. Dominika und Thomas sprechen über Heimat, Erinnerungen und die Kunst, langsamer zu sehen. Ein Gespräch voller Herz, Humor und echter Überraschungen. Welcher Ort deiner Kindheit verdient ein Foto?
Die Foto Wien zeigt alle zwei Jahre, wie vielfältig Fotografie sein kann – von analog bis KI. Wir sprechen über Highlights, Künstler:innen und überraschende Entdeckungen. Alle Bilder im Blog und Video und am Ende gibt’s Buchempfehlungen.
Frederic “Freddy” Mette ist Fotograf, Abenteurer und Geschichtenerzähler. Seine fotografische Reise begann über seine Reisen nach Bangladesch, Indien und Neuseeland. Besonders die Reportage in einem indigenen Dorf in Bangladesch war herausfordernd. Seine Bilder entstehen immer auf Augenhöhe – nah, respektvoll und mit dem Blick für Details.
Zehn Jahre Streetfotografie in einem Buch: 35STREET zeigt, was passiert, wenn Bilder ohne Worte sprechen. Nähe, Haltung, Vertrauen – pur und ehrlich. Lass dich inspirieren von Ralf Scherers Blick auf die Straße.
Carsten Gerhold liebt Farben, Spiegelungen und unerwartete Serien. Im Podcast spricht er über Street Polychrom, Einflüsse von Saul Leiter und Joel Meyerowitz und seine eigenen Projekte. Es geht um Authentizität statt Perfektion – und um die Magie kleiner Geheimnisse im Bild.
Stefanie Waiblinger spricht über ihre Leidenschaft für Streetfotografie und Tanzen – über das Sehen, Spüren und Festhalten flüchtiger Augenblicke. Im Rhythmus von Licht und Leben fängt sie Geschichten der Straßen ein. Ein inspirierendes Gespräch über Kreativität, Intuition und die Magie des Moments. ✨
Stefanie erzählt, wie sie vom Berufsalltag zur Streetfotografie fand. Ihre Bilder zeigen Spiegelungen, versteckte Blicke und urbane Poesie. Workshops und Foto-Gruppen gaben ihr neue Impulse und Mut zum Experiment. Ihr Motto: Einfach machen und neugierig bleiben.
Sie fotografiert Stimmungen und das „Gefühl der Stadt“. Reisen inspirieren sie – doch auch im Alltag findet sie Geschichten. Eine Fotografin, die mit Herz und System arbeitet, und dazu ermutigt, die Welt aufmerksamer zu betrachten. Grüße gehen an das Stuttgart-Street-Collective 📸
Authentizität ist für Dunja zentral, im Bild wie im Leben. Ihre Fotografie lebt von Stille, Achtsamkeit und Reduktion. Statt lauter Effekte wählt sie Minimalismus und Zwischentöne. Offen spricht sie über Pausen, Umwege und Scheitern als Teil jedes kreativen Prozesses. So wird Fotografie für sie zu mehr als Technik: zu einem Dialog mit der Welt und mit sich selbst.
Streetfotograf Damian Dessler erzählt, warum das Ruhrgebiet für ihn Bühne und Heimat ist. Er spricht über Fotografie, Community, Züge und Zufälle. Eine Folge voller ehrlicher Geschichten und kreativer Energie.
Die neue Ausgabe von Le Magazine ist da – mit starken Geschichten & Bildern! Diesmal mit intimen Bildstrecken und inspirierende Geschichten. 👉 Das Magazin unterstützt diesmal den Deutschen Kinderhospizdienst – danke an alle Spender:innen!
👉 Die Community hat wieder grandiose Beiträge geliefert – vielleicht bist du beim nächsten Mal dabei?
Der Blog und Podcast machen mir Spaß und ich freue mich, wenn ich dir jede Woche Freude bereiten und Nutzen vermitteln kann. Vielen Dank für deine Unterstützung.


Ein Meet & Street voller Herz, Hitze und echter Begegnungen. Freiburg wurde zum Hotspot für Street-Fotograf:innen, die gemeinsam lachten, liefen, tranken, fotografierten und feierten. Die Fotobox, die Open Gallery und die warmen Sommerabende machten das Event unvergesslich. Ein Kollektiv, eine Community, ein Gefühl: Street lebt durch Menschen.