ⓦ 482 SO BRITISH - Echte Begegnungen beim Festival La Gacilly-Baden Photo 2026 in Baden bei Wien

Echte Begegnungen sind das Salz in der Suppe. Wir vier beim Grand Opening des Festivals La Gacilly-Baden Photo.

Ein Festival voller Emotionen, echten Begegnungen und überraschender Momente. Von Mike Taylor, Sir Don McCullen bis Jane Goodall – jede Ausstellung erzählt ihre eigene Geschichte. Wir teilen unsere Lieblingsmomente und Entdeckungen. Komm mit auf diesen 7‑Kilometer‑Walk der Inspiration.

Ein Festival voller Begegnungen

Dominika Pancewicz https://www.instagram.com/dominika_art_fotografie/, Bettina Fischer https://www.instagram.com/daslinsenwerk/, Claudia Bonna https://www.instagram.com/bonna.claudia/ und Thomas teilen ihre Eindrücke – persönlich, humorvoll und voller Begeisterung für Fotografie. Die Gruppe beschreibt das Festival als überwältigend vielfältig: sieben Kilometer Ausstellung, internationale Künstlerinnen und Künstler, historische Positionen und moderne Bildwelten, eingebettet in die charmante Stadt Baden bei Wien.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entdeckung des britischen Fotografen Tony Ray-Jones, dessen humorvolle, empathische und zeitlose Beobachtungen des englischen Lebens die Besucherinnen tief berühren. Dominika schildert eindrucksvoll, wie seine Bilder sie sofort gefesselt haben – und wie stark sein Einfluss auf Martin Parr spürbar ist.

Von Martin Parr bis Jane Goodall – starke Persönlichkeiten, starke Bilder

Bettina spricht über Martin Parrs Serie Fashion faux Parr, die kommerzielle Modefotografie mit seinem typischen, farbintensiven Stil verbindet. Claudia wiederum hebt die emotionalen Porträts von Jane Goodall, fotografiert von Richard Ladkani, hervor. Die Gruppe erzählt von Ladkanis Nähe zu Goodall, seiner filmischen Handschrift und einer berührenden Begegnung zwischen Goodall und einem Schimpansen, ein Moment, der zeigt, wie tief ihre Verbindung zur Natur war.

Ein weiteres Highlight ist die Lost-Place-Ausstellung von Gina Soden, die in einer echten verlassenen Wohnung präsentiert wird. Dominika beschreibt eindrucksvoll die Atmosphäre: der Geruch, die Tapeten, die Spuren früherer Bewohner – ein Ort, der selbst zum Kunstwerk wird.

Auch Brian Mays stereoskopische Ausstellung, analoge Fotografie-Abenteuer, spontane Begegnungen und die besondere Stimmung der Stadt Baden fließen in das Gespräch ein. Immer wieder wird deutlich: Das Festival lebt von Leidenschaft, Vielfalt und der Freude am Entdecken.

Am Ende bleibt die Einladung, selbst einzutauchen – in die Bilder, die Geschichten und die Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Festivals.

🕒 Kapitelmarken und Links

Fast alles analoge Bilder von Dominika & Thomas

Bettina Fischer

Claudia Bonna

ⓦ 482 SO BRITISH - Echte Begegnungen beim Festival La Gacilly-Baden Photo 2026
Thomas Füngerlings

Das Festival 2026 findet von 12. Juni bis 11. Oktober statt

SO BRITISH! Großbritannien und Europa teilen eine tausendjährige Geschichte voller Missverständnisse und Feindseligkeiten, Bewunderung und Respekt. Das könnte an der Eigenart der Briten liegen, Dinge anders zu tun als alle anderen. Sie fahren nicht nur links, sie haben auch ihre eigene Währung, und 51,89 Prozent haben für den Brexit gestimmt. Sie spielen Darts, glauben an Geister und haben immer noch eine Monarchie. Und sie haben diesen Hauch von Exzentrik. Seit Oscar Wilde einen Hummer an der Leine am Ufer der Themse spazieren führte, wissen wir, dass in diesem Land der strengen Erziehung Extravaganz immer noch als Kunstform gepflegt wird. Viele britische Fotograf:innen teilen diesen Stil. Sie sind so british, weil sie es verstehen, den Geist ihrer Zeit mit einem großartigen Sinn für Klarheit einzufangen.

Unser Festival hat sich stets bemüht, die großen Meister der Fotografie zu ehren, und Sir Don McCullin, der von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen wurde, ist eine Legende. Während seiner gesamten Karriere fotografierte er nicht das Elend der Ausgegrenzten, er prangerte es an; er fotografierte nicht den Krieg, er verurteilte dessen Absurdität; er fotografierte nicht die englische Landschaft, nein, er zeigte deren Zerbrechlichkeit.

Wenn Schelmerei das Vorrecht der Briten wäre, dann ist Martin Parr ihr fotografischer Herold. Seit über fünfzig Jahren wirft der unermüdliche Chronist der englischen Gesellschaft einen messerscharfen Blick auf seine Landsleute. Oder Tony Ray-Jones, dieser ironische Beobachter, der dem Humor seinen rechtmäßigen Platz einräumte, ohne jemals in unnötige Grausamkeit zu verfallen. Peter Dench hat sich dafür entschieden, die Widersprüche einer Gesellschaft, die als zutiefst traditionsverbunden gilt, genau unter die Lupe zu nehmen. Josh Edgoose streift durch die Straßen Londons auf der Suche nach dem Unerwarteten. „Swinging London” erinnert uns daran, dass ikonische Popmusik an den Ufern der Themse geboren wurde. Terry O’Neill war nicht nur Zeuge dieser berauschenden Revolution, er war der fotografische Vertraute der „Enfants terribles” Englands, von den Beatles über die Rolling Stones und David Bowie bis zu Elton John.

Wussten Sie, dass das Vereinigte Königreich und Frankreich gemeinsam das Privileg haben, die Erfinder der Fotografie zu sein? Obwohl Nicéphore Niepce aus Chalon-sur-Saône als Erster ein Bild auf einer Metallplatte festhielt, war es eine englische Botanikerin, die diese Technik bereits 1843 als Erste weiterentwickelte. Anna Atkins war eine Pionierin auf dem Gebiet der Cyanotypie, mit der sie Herbarien von faszinierender Schönheit schuf. Gina Soden erkundet Herrenhäuser und alte Villen, die ihre Besitzer zurückgelassen haben, stillgelegte Fabriken und verfallene Krankenhäuser, in denen die Natur sich ihr Recht zurückerobert hat. Cig Harvey experimentiert mit Farben, unseren Sinneserfahrungen und Körpern, die mit der Natur verschmelzen. Schließlich wirft Mary Turner einen zärtlichen Blick auf die marginalisierten Bevölkerungsgruppen des postindustriellen Englands.

Christian Skrein erinnert uns an den Besuch der Beatles in Obertauern, die zum Videodreh von Help! angereist waren – und von der Bevölkerung mit Transparenten empfangen wurden: Beatles Go Home! Und der Badener Filmemacher Richard Ladkani setzt Jane Goodall ein fotografisches Denkmal aus der innigen Perspektive einer nun abrupt zerrissenen Lebensfreundschaft: „Just me, Jane!“ Esther Haase wird Andreas Kronthaler  besuchen, um mit ihm dem Vermächtnis seiner langjährigen Weggefährtin und Ehefrau Vivian Westwood nachzuspüren.

Mike Taylors Arbeit „The Beautiful Game“ zeigt uns Fußball aus der Perspektive von fiebernden Fans in britischen Pubs – ohne auch nur einen einzigen Fußballspieler ins Bild zu setzen.

Queen-Gitarrengott Sir Brian May ist nicht nur ein zur Ikone gewordener Rockmusiker, sondern vor allem auch leidenschaftlicher Stereofotograf und der weltweit größte Sammler dieser Kunst. Nach 2019, als in Baden seine Arbeit „Die Mondlandung in 3D“ im Arnulf Rainer Museum ihre Weltpremiere erlebte, wird das Festival mit „Stereoscopic Adventures In Hell“ eine absolute Rarität seiner Sammlung zeigen, die kurz nach der Erfindung der Fotografie vor 150 Jahren geschaffen wurde. Dazu wird das Festival im Kaiserhausgarten ein Kaiserpanorama errichten. Ein ganz besonderer Fotografie-Leckerbissen im Kontext des 200. Geburtstages der Fotografie – ebenso wie die Retrospektive des einzigartigen Schaffens von Foto-Ikone und Magnum Gründer Robert Capa, die erste Zusammenarbeit des Festivals mit dem Robert Capa Contemporary Photography Center Budapest.

Eine andere Rarität ist die Ausstellung von Michel Bouvet „I Love The Beatles“, der ein echter Beatles-Fan ist und in 35 außergewöhnlichen Bildern die legendärsten Songs der mythischen Band aus Liverpool illustriert, eine Arbeit, die vor allem das Ergebnis einer Fantasie ist, die von seiner Leidenschaft für Musik, Malerei, Literatur und Reisen getragen wird.

Unter dem Titel „Water is Life!“ werfen wir mit Hilfe von Unesco Weltwasserchair Helmut Habersack einen ernüchternden Blick auf die Flüsse der Welt. Wir lernen von ihrer Schönheit und ihren Dramen und erfahren, was die Wissenschaft dazu beitragen kann, ihr Wasser wieder erfrischend zu machen. Der Innsbrucker Forscher Günter Köck entführt uns in die fernsten Gebiete der Welt, wo Seesaiblinge als „Instrument“ zum Umwelt-Monitoring eingesetzt werden. Fast noch mehr unerwartete Exotik stellt sich ein, wenn das Festival eine junge Badenerin – Christin Gerstorfer – in die faszinierend stille und dunkle Welt des Apnoetauchens begleitet.

2024 war das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein Faktum, das auf die ständig zunehmende Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre zurückzuführen ist. Die Ozeane, die 70 % der Erdoberfläche bedecken, sind ein wichtiger Regulator des Erdklimas. Sie absorbieren über 90 % der überschüssigen Wärme im Klimasystem, was zu immer heftigeren Hurrikanen und Stürmen führt. Wer könnte uns besser einen lebendigen Einblick in das fragile Ökosystem des Blauen Planeten geben als der Meeresbiologe Laurent Ballesta, einer der besten Unterwasserfotografen seiner Generation. Mit Robert Doisneau, dessen Werk weit über Paris und seine Vororte hinausgeht, nehmen wir ein erfrischendes Bad. Stéphane Lavoué machte sich diesen Winter auf, um jene Menschen zu treffen, die von und mit den Ozeanen leben. Der indische Fotograf Supratim Bhattacharjee arbeitet seit Jahren im Sundarbans-Archipel. Er zeigt uns den Alltag von Menschen, die mit Klimakatastrophen und steigenden Meeresspiegeln konfrontiert sind.

Die unermüdliche Reisende, Modefotografin und Mitglied der Académie des Beaux-Arts Françoise Huguier erkundet in Emotive Africa die Seele der Menschen von Mali bis Äthiopien, von Benin bis Mosambik.

In Tansania verortet Frédéric Noy sein Langzeitprojekt Udzungwa, wo Populationen endemischer Affen im Herzen eines Primärwaldes leben, der durch die Urbanisierung bedroht ist. In einem Essay, der ebenso dokumentarisch wie künstlerisch ist, hat Axelle de Russé mithilfe von Infrarotfotografie unsere beiden bewohnten Polarwelten im Norden und im Süden betrachtet. Corey Arnold belegt mit seinem Bericht wie sich Bären, Kojoten und Waschbären auf der Suche nach Nahrung, die sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum nicht mehr finden, in unsere Städte wagen.

Als flüchtiges Geschenk an die Natur und als Ode an das Reisen und die Kontemplation stellen wir die sinnliche Welt von François Fontaine aus, Gewinner des Leica-Preises für neue Umweltfotografie 2025. Seine Bilder, aufgenommen zur Zeit der Vollblüte, ähneln Drucken und zeigen fleckiges Licht, magische Reflexionen, den Wind in den Bäumen und das Erblühen einer neuen Jahreszeit.

Und schließlich wird uns Norbert Span mit seiner visuellen Reise in die mikroskopischen Strukturen von Vitaminen überraschen und uns ihre verzaubernde innere Schönheit enthüllen.

Der Traum vom Fliegen zeigt, zu welchen Leistungen Menschen fähig sind, wenn sie von Tatendrang und Neugier getrieben werden, und beweist, was der Glaube an das Mögliche vermag. Jeder Start, jeder Flug, jede Landung sind eine Erinnerung daran. Der Traum vom Fliegen ist ein gemeinsames fotografisches Projekt von Ana María Arévalo Gosen, Hans-Jürgen Burkard, Martina Draper, Nadia Ferroukhi, Jérôme Gence, Lois Lammerhuber, Ulla Lohmann und Heinz Stephan Tesarek.

Das bilaterale Fotoprojekt Pop Nature fordert die Schulen des Morbihan und in Niederösterreich auf, sich mit einer freien, unbeschwerten, psychedelischen, rhythmischen und lebendigen fotografischen Perspektive der Natur zu nähern. Der Fokus liegt auf leuchtenden Farben, einer funkelnden, lebendigen, sorgenfreien und positiven Welt.

Die Ausstellung „I love Coffee, I love Tea“ der Fotografien der niederösterreichischen Berufsfotografie und die Ausstellung des mit 656.738 eingereichten Fotos aus 153 Ländern größten Fotowettbewerbes der Welt, CEWEs „Our World is Beautiful“, werden das Festival ebenso abrunden wie die AI-inspirierte Arbeit von Christoph Künne über die 450 jährige Geschichte von Manfred Schneiders Backhaus Annamühle in Baden.

Unter dem Leitgedanken Culture of Solidarity wird die Zusammenarbeit mit den Festivalpartnern Garten Tulln – dort zeigen wir die CEWE-Ausstellung „Our World is Beautiful“, – und dem Monat der Fotografie Bratislava auch 2026 fortgesetzt. Neu ist die Partnerschaft mit dem Schütz Art Museum in Engelhartszell, wo wir den Global Peace Photo Award zeigen werden. Und Dieter Bornemanns Arbeit „Aufgegessen!“ tourt durch halb Österreich.

Die Rückschau auf das Festival 2025 in den Bildern der Artista in Residence Sabine Starmayr, die von Texten der Thomas-Jorda-Preisträgerin 2024 Elisabeth Steinkellner begleitet werden, wird in einem Fotobuch gezeigt, das von der Edition Lammerhuber verlegt und von CEWE gedruckt wird.

Das Festival fußt auf drei Erzählsträngen: Zum einen wird auf einer jährlich wechselnden Geographie in etwa zehn Bilderzählungen die Conditio Humana verhandelt, also wie es den Menschen in einer bestimmten Weltgegend geht; der zweite Narrativ ist dem Zustand des Planeten Erde gewidmet – das heißt es gibt Reportagen aus mehreren Ländern und Kontinenten; und der dritte Teil des Festivals präsentiert Positionen der Österreichischen Fotografie.

Das Festival erstreckt sich über 7 Kilometer Länge, aufgeteilt in eine Garten-Route und eine Stadt-Route, ausgehend vom Besucherzentrum am Brusattiplatz. Integriert in den öffentlichen Raum sind heuer ca 1.500 Fotografien zu sehen, manche bis zu 200m² groß. Es ist das größte Outdoor-Fotofestival Europas. Im Jahr 2025 haben 336.288 Besucher:innen das Festival La Gacilly-Baden Photo besucht. Der Eintritt ist frei.


Servus Baden 🇦🇹 Herzlichen Dank für das interessante Programm und die Gastfreundschaft. Danke an Silvia und Lois Lammerhuber, Florence Drouhet, Johanna Reithmayer, Birgit Hofbauer, Martin Ackerl und das gesamte Festival La Gacilly-Baden Photo ❤️

Danke auch an meine lieben Freunde Pia Parolin, Dirk Hartmann, Benjamin Lorenz, Ulrike Schumann und Michael Eloy vom https://fotopodcast.de/, Kai Behrmann vom Podcast https://www.abenteuer-reportagefotografie.de/ und Andy Scholz von https://fotografie-neu-denken.podigee.io/


ⓦ Rückblicke auf die Festivals 2018 bis 2025


Anreise

© Baden Tourismus

Baden liegt 26 km südlich von Wien und 33 km vom internationalen Flughafen Wien-Schwechat entfernt. Verbindung nach Baden über Wien mit dem Bus oder Bahn (City Airport Train CAT bis Wien – Mitte, Schnellbahn bis Baden Bahnhof) oder direkte Taxiverbindung über die S1.

Baden liegt direkt an der Autobahn A2 (Abfahrt Baden) und ist über die Helenental-Bundesstraße mit der Autobahn A 21 (Abfahrt Heiligenkreuz) verbunden. 

Der Bahnhof Baden liegt an der Südbahnstrecke der ÖBB. —> Fahrplanauskunft ÖBB

Mit dem Stadtzentrum von Wien ist Baden direkt über die Badner Bahn verbunden. Die Endstation Baden Josefsplatz liegt direkt im Festivalgelände. 

Regionalbusse: Der Casinobus bringt Sie von Wien nach Baden und retour, die Regionalbusse verbinden Baden mit den umliegenden Orten. Innerhalb von Baden verkehren die vier Stadtbuslinien A, B, C und 308  im 30-Minuten Takt und werden direkt zum Josefsplatz und Bahnhof mit direkten Zuganschlüssen nach bzw. von Wien geführt. 

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, beachten Sie bitte die Schilder „FOTOFESTIVAL“, die Sie an allen großen Ortszufahrten finden.


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🇬🇧 A Festival of Encounters and Inspiration

Dominika, Bettina, Claudia and Thomas share their impressions—personal, humorous and full of enthusiasm for photography. The festival is described as overwhelming in the best way: seven kilometres of exhibitions, international artists, historical works and contemporary perspectives, all embedded in the charming town of Baden.

A central theme is the rediscovery of British photographer Tony Ray-Jones, whose humorous, empathetic and timeless observations of English life deeply move the visitors. Dominika explains how instantly his images captivated her and how clearly his influence on Martin Parr can be felt.

From Martin Parr to Jane Goodall – powerful personalities, powerful images

Bettina discusses Martin Parr’s series Fashion for Parr, which blends commercial fashion photography with his unmistakably colourful style. Claudia highlights the emotional portraits of Jane Goodall, photographed by filmmaker Richard Ladkani. The group recounts Ladkani’s close relationship with Goodall and a touching encounter between her and a chimpanzee—an unforgettable moment that reflects her lifelong connection to nature.

Another standout is Gina Soden’s Lost Place exhibition, presented inside an actual abandoned apartment. Dominika vividly describes the atmosphere: the smell, the peeling wallpaper, the traces of former residents—an environment that becomes part of the artwork itself.

The conversation also touches on Brian May’s stereoscopic installation, analog photography adventures, spontaneous encounters and the unique atmosphere of Baden. Throughout, one thing becomes clear: the festival thrives on passion, diversity and the joy of discovery.

In the end, the group invites listeners to dive into the images, stories and atmosphere of this extraordinary festival.

Weitere Blogs und Podcasts

🔑 Keywords

Fotografie, Kreativität, Inspiration, Festival, Kunst, Analogfotografie, Storytelling, Portrait, Lost Places, Natur, Emotion, Bildsprache, Künstlerinnen, Dokumentarfotografie, Visual Culture

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ⓦ 481 Die Suche nach der perfekten analogen Kamera – geführt vom Gefühl, nicht von der Technik